News vom 23.07.2021

Damit Rückenweh gar nicht erst chronisch wird

Damit akute Rückenschmerzen nicht chronisch werden, sollten sich behandelnde Ärzte an geltende medizinische Leitlinien halten. Darauf weisen Wissenschaftler der Universität Pittsburgh (USA) im Fachblatt Jama Network Open hin. Sie hatten die Fälle von 5233 Patienten analysiert. Sechs Monate nach der ersten Behandlung hatte jeder dritte von ihnen noch immer Kreuzweh. Das Risiko, dass das Leiden dauerhaft wird, steige zum einen mit persönlichen Risikofaktoren wie Übergewicht, bestehenden körperlichen Behinderungen oder psychischen Beschwerden, so die Studie. Zum anderen erhöhe es sich, wenn die Patienten mit Maßnahmen behandelt wurden, die nicht den Therapieempfehlungen entsprechen: etwa wenn schon früh opioidhaltige Schmerzmittel oder eine umfassende Bildgebung verordnet oder die Patienten sofort an einen Spezialisten überwiesen wurden, den es nicht benötigt. Besser sei, körperlich aktiv zu bleiben, etwa im Rahmen einer Bewegungstherapie.

 
23.07.2021, Bildnachweis: istock/Peopleimages

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