News vom 08.01.2022

Mehr Babys im Norden

Kinder, die per Kaiserschnitt zur Welt kommen, haben offenbar kein erhöhtes Risiko für Atemwegserkrankungen. Das ist das Ergebnis einer Langzeitstudie aus der Schweiz. Damit widerspricht sie einigen anderen Studien, die einen solchen Zusammenhang festgestellt hatten. Für die Berner Studie wurden 578 Neugeborene während ihres ersten Lebensjahres wöchentlich auf Symptome einer Atemwegserkrankung untersucht. Als die Kinder fünf Wochen alt waren, führten die Forscher einen Lungenfunktionstest mit ihnen durch. Weder im ersten Jahr noch bei einer großen Untersuchung im Alter von sechs Jahren zeigten sich gravierende Unterschiede zwischen den 114 teilnehmenden Kaiserschnittkindern und den 464 normal entbundenen Babys. "Es konnte kein erhöhtes Risiko für Erkrankungen des Atmungssystems und für Allergien für Kaiserschnittgeborene nachgewiesen werden", fasst Studienleiterin und Oberärztin Sophie Yammine die Ergebnisse zusammen.

 
08.01.2022, Bildnachweis: istock/StefaNicolic

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